Superstudio wurde 1966 gegründet. Zu der Gruppe zählten neben dem Cheftheoretiker Adolfo Natalini die Architekten und Designer Cristiano Toraldo di Francia, Roberto Magris, Gian Piero Frassinelli, Alessandro Magris und Alessandro Poli. 1969 präsentierte Superstudio mit The Continuous Monument, An Architectural Model For Total Urbanisation eine ebenso beißende wie irritierende Persiflage auf die Megastruktur.
Es folgten die Twelve Ideal Cities, 1971 im AD Magazine publiziert, und Cinque storie del Superstudio: vita, educazione, ceremonia, amore, morte, 1973 in Casabella eschienen. Bei aller Kritik an der expansionistischen Haltung der Megastrukturalisten zeigen die Collagen und Texte doch auch, dass sich die Autoren nur schwer der Faszination, die in der Idee steckt, entziehen konnten.
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